Beiträge von SamES

    Habe leider keine Erfahrung, aber hier gibt es eine interessante Einleitung in die Intonation von Zungenstimmen: http://www.orgel-info.de/zungen.htm

    Es gibt offenbar einen breiten Bereich an klanglichen Möglichkeiten, der von etlichen verschiedenen Parametern beeinflusst wird. Ich habe auch schon die Meinung gehört, dass das Material der Zungen früher weicher (oder dünner) gewesen wäre, was natürlich auch einen dezenteren Klang ergibt. Bei den auch mir bekannten schweppernden Dingern in der Kirche ist wahrscheinlich mangelnde Pflege das Problem. Oder sie werden vom Orgelbauer bewusst so kräftig intoniert, dass sie genügend Spielraum haben, bevor sie ständig neu aufgeworfen werden müssen? Im großen Raum klingt es ein paar Meter weg vom Orgeltisch oft auch längst nicht mehr so grob. Bei einer selbstgebauten Hausorgel traut man sich natürlich, selbst Hand an die Zungenblätter anzulegen und könnte daher weicher intonieren, was vermutlich aufwändiger im spielbaren Bereich zu halten ist!

    Wünsche weiterhin schöne Zungen-Träume 😊

    Samuel

    PS: Mein Versuch, hier im Forum an ein Zungenregister zu gelangen, ist (wahrscheinlich wegen Corona) leider im Sand verlaufen...

    Klingt sehr hübsch! Wie sind denn die Maße der Rohrflöte 4' und aus was besteht sie? Wenn ich sie verwenden will, muss ich Pfeifen nachbauen wegen meiner geteilten Obertasten. Und der Platz ist auch recht knapp, ich habe die Truhe für ziemlich dünnwandige Pfeifen aus Ahorn entworfen. Beim großen C des 4' sind die Außenmaße 44x53mm

    Wow, was für eine exakte Arbeit, Respekt! Da steckt schon eine Ausbildung im holzverarbeitenden Gewerbe dahinter, oder?

    Viele Grüße
    Samuel

    Hallo Augustinus!

    Auf eine etwas unglückliche (vielleicht maschinelle) Übersetzung des Begriffs für eine Zungenstimme hätte ich schon getippt 😉!

    Kann leider nicht dienen...

    Viel Erfolg bei deinem Projekt!
    Samuel

    Hallo Thomas!

    Das verstehe ich und bei Facebook hast du sicher die größere Reichweite als in diesem etwas verschlafenen Forum. Ich plane auch gerade kein Regal, daher hätte ich mir die Bilder nur interessehalber angesehen.

    Aber der Vollständigkeit halber: Für das serienweise Bearbeiten von Bildern gibt es die Batch-Konvertierung des beliebten Bildbetrachters "Irfanview". Einfach ein Bild des Ordners öffnen und "b" drücken. Dann kann man mit allen Bildern automatisiert das gleiche machen. Größe ändern, Umbenennen, Filter anwenden, usw... Ein sehr mächtiges und bequemes Tool, was mir schon oft jede Menge Arbeit erspart hat. Bringt in diesem Fall aber nichts, weil es kein Tool gibt, was die Bilder dann auch automatisch hier ins Forum läd.

    Aber wenn du mal ein einzelnes besonders schönes Bild hast, würde sich "das Forum" sicher darüber freuen!

    Herzliche Grüße Samuel

    Eine gesundheitliche Baustelle hat mein Projekt zwischenzeitlich ziemlich verzögert, aber jetzt geht es wieder voran und die Fundamentbretter sind fertig gebohrt zum Aufleimen. In der Mitte zwischen den Stechern in zwei Reihen habe ich auch noch einen Aluträger eingezogen, weil da doch einiges an Pfeifen drauf steht und ich verhindern will, dass die Lade durchhängt. Die Schleifen für den 8er sind auch schon fertig und liegen oben drauf.

    Übrigens mein besonderer Tipp zum Bohren der Löcher: Holzbohrer von Alpen. Die sind zwar echt teuer, haben aber zwei messerartige Vorschneider, die auch in Spanplatten ein ausrissfreies Loch hinterlassen. Leider habe ich das erst entdeckt, als ich nur noch die 11mm-Löcher bohren musste, denn da hatte ich noch keinen Bohrer dafür und die exotische Größe gabs bei meinem Händler am Ort nur in diesem Top-Segment aus Cobalt-Stahl. Die "normalen" Holzbohrer, die ich bisher verwendet habe (auch keine schlechten, sondern Markenware) haben ja nur eine Kante, die mehr kratzt als schneidet und in meinem Flugzeugsperrholz immer zumindest einen Grat übrig lässt. Ihr seht das noch an ein paar Löchern rechts oben, die noch nicht versäubert sind. Ich habe die Bohrungen mithilfe einer Pilotbohrung von beiden Seiten her gemacht, um ein Ausreißen an der Unterseite zu verhindern.


    Hallo Thomas!

    Die facebook-Links funktionieren (gerade) alle nicht...

    Eine kurze Zusammenfassung der Fehler aus deiner subjektiven Sicht wäre hier, vielleicht in einem eigenen Beitrag, sehr interessant! Dann könnte man das diskutieren und würde gegebenenfalls die gleichen Fehler nicht wiederholen!

    Viele Grüße
    Samuel

    Ich hab den Ton in den wenigen Fällen, wo ich so was gebraucht habe, immer separat am Desktop mit Audacity nachbearbeitet. Da kann man auch gut Hall drauflegen. Liegt aber eher dran, dass ich normalerweise ohne Bild aufnehme... Ein bisschen künstliche Akustik ist echt notwendig!

    Grüßle! Samuel

    Eine V-Führung für die Pfeife und eine Kurbel für den Drehbank-Aufsatz zu basteln ist zwar aufwändig, aber verglichen mit dem Bau einer Haus-Orgel doch eigentlich eine Kleinigkeit? Kurbel oder Führung müssen natürlich höhenverstellbar sein, wegen der verschiedenen Pfeifendurchmesser...

    Viele Grüße Samuel

    Your keyboard looks great!

    I did not do any comparative tests, but relied on the advice of my organ builder and coated the pipes with glue. For a Gedackt 8' B-e''' with 16 notes per octave I needed perhaps two bottles of Titebond, so about 500ml.

    Kind regards Samuel