Beiträge von sstrasser

    Hallo,



    die Fa. von Scott Peterson ist recht unkompliziert was Bestellungen angeht. Schreib denen einfach mal eine Mail mit den Teilen die Du benötigst und lass Dir ein Angebot darüber schicken, damit erhältst Du die aktuellen Preise. Kompliziert wird es dann etwas mit der Zollabfertigung. Wenn Du als Privatmensch bestellst ist das einfacher als als Firma sofern Du unter einem gewissen Betrag incl. Versandkosten bleibst. Am besten lässt Du Dir zunächst das Angebot mit den Versandkosten unterbreiten und rufst dann mal bei Deiner lokalen Zollstelle (zu finden unter zoll.de) an und lässt Dich beraten. Habe das vor Jahren auch so gemacht und es war unkompliziert. Jetzt für mich als Firma ist es eher eine Odyssee Teile in den USA zu bestellen ; )) Ich bin mit den Petersonprodukten übrigens sehr zufrieden. Du kannst mir auch gerne noch mal direkt schreiben unter sstrasser(ät)me.com Viele Grüße und viel Erfolg, Stefan

    Hallo ihr Wolfgangs!



    Liebe Leute - gerade wenn Ihr Euch in diesem Bereich selbst schon als "Laien" bezeichnet lasst bitte die Finger von 230V Basteleien. Natürlich kann man wenn der Schalter es her gibt und man gängige Isolationsvorschriften beachtet 230V direkt schalten aber von allem mal abgesehen dürft Ihr das gemäß gültiger VDE Vorschriften nicht, da Ihr keine Elektrofachkraft seid (anhand der Fragen gehe ich hiervon mal aus).



    Für solche Fälle solltet Ihr lieber fertige Schaltsteckdosen verwenden, die einen Kleinstspannungs-Steuereingang haben und für Euren Teil mit der Bastelei auf der sicheren 12/24V Seite bleiben.



    Ein Beispiel hierzu wäre:



    http://www.vocomo.de/de/Trigger-Schalt-Steckdose-V1.html



    Da kann man mit einer 12V Steuerspannung einen 230V Verbraucher per Zwischenstecker einschalten. Das ganze gibt es auch als ganze Steckdosenleiste wenn es gleich mehrere Lampen etc. sein sollen.



    Bittebitte Finger weg von allen anderen Experimenten oder wenns denn sein muss lieber den Fachmann/die Fachfrau beauftragen.



    Liebe Grüße aus Frankfurt/Main



    Stefan

    Hallo,



    die Ventilauflagefläche mit Dichtstoff versehen..? -> Wenn es um die Ventile selbst geht, würde ich kein Liegelind nehmen, da es ggf. ausfranst und dann die Fäden für neue Undichtigkeiten sorgen. Du solltest besser ca. 2mm dicken Filz darunter leimen. Falls das kostenmäßig in Frage kommt, kann man bei den bekannten Zulieferern fertiges Ventilbelagsmaterial mit Leder und Filz fertig und gut flächig verleimt beziehen, dann wird es optimal. Falls Du die Ladenfläche mit den Ventilschlitzen noch mal zusätzlich abdichten willst, solltest Du ggf. eher noch säurefreies Papier flächig aufleimen und die Schlitze wieder sauber ausschneiden. Wenn Deine Dichtfläche um die Ventile herum zu gering ist, kannst Du bei entsprechend starkem Papier hier auch durch minimal kleineres ausschneiden ringsherum ca. 1 mm Dichtfläche "gewinnen". Geringe Unebenheiten gleicht der Filz auf den Ventilen aus. Das Leder dann auch noch schön talkumieren, dann sollte es klappen. Viel Erfolg, Stefan

    Hallo Andreas,



    um Dir irgendwie weiter helfen zu können wäre es sicher ratsam, wenn Du doch noch etwas genauer beschreibst was Du genau damit vor hast und welches Material Dir zur Verfügung steht:



    Angefangen mit -> was sind das für Pfeifen die Du da hast (Registername, Fußzahl, wenn unbekannt ca. Maße, länge, Durchmesser bzw. tiefe/breite Aufschnitthöhe/breite, Material - Holz/Metall) - Foto einstellen ist ggf. hilfreich.



    Daraus kann man dann auch ganz grob den Windbedarf abschätzen.



    Was hast Du dann genau damit vor? Möchtest Du nur "Orgelklänge" demonstrieren, dann reicht es Dir vielleicht die Pfeifen auf einen Windkasten mit einfachen Ventilen und einer einfachen Stechermechanik mit Knopfbetätigung zu setzen - oder möchtest Du eine mehr oder weniger "normgerechte" Klaviatur zum Anspielen benutzen.



    Soll das Instrument tragbar sein, mit Strom den Wind erzeugen oder durch "pumpen" von Hand (Gebläse oder Hand/Tretbalg)



    Soll das "Instrument" elektrisch spielbar sein zB von einem Computer aus - oder automatisch spielen zB durch eine Stiftwalze...



    Also einfach mal ins Blaue Deine Vorstellungen Beschreiben, dann wird es hier Tip(p)s hageln.



    Bis dahin: Frohe Ostern an alle und viel Sonne



    LG Stefan

    Hm, etwas ab vom Thema aber: Eine gute Idee - das gibt es aber schon Fertig zu kaufen, konnte man vor einiger Zeit auf der Musikmesse betrachten. Die heute "üblichere" Variante ist ein Tablet á la iPad & Co auf dem die Noten als PDF drauf sind. Zum Umblättern wird ein Bluetooth Sender verwendet, der mit einem Piston angesteuert wird. Gibt es alles für kleines Geld (außer dem Tablet) im Musikhandel... nur bevor Du versuchst das Rad neu zu erfinden



    Meine persönliche Meinung hierzu: Einem Notenbuch geht nicht mitten im Spiel der Akku aus

    Hallo,



    wenn es Dir tatsächlich ein Anliegen ist das Rückpositiv im 2. Manual zu spielen, könntest Du dies auch bewerkstelligen, in dem Du AbzugsDRÄHTE vom 2. Manual durch die Tasten des ersten Manuales durchlaufen lässt. Ab dem 1. Winkelbalken kannst Du dann wieder Holzabstrakten verwenden. Die Tasten des M I erhalten dann an geeigneter Stelle eine kleine Langlochfräsung (mit einer ovalen Kaschmir-Auflage garniert damit's nicht klappert). Bei mehrmanualigen Aufbauten mit vielen Koppeldrähten macht man das ja auch so. Der große Nachteil ist natürlich, daß Du zum Ausbau von Tasten im 1. Manual - falls mal nötig - die komplette Traktur an der Stelle aushängen musst. Umgekehrt könntest Du natürlich auch die Traktur des HW nach oben durch die RP Tasten laufen lassen. Genaue Planung/Zeichnung ist hier ein Muß! Machbar ist das aber auf jeden Fall.



    Grüße Stefan

    Hallo,



    ich vermute mal, daß der Balg mit Gummituch, d.h. gummiertes Gewebe, bespannt ist. Dieses Material ist gar nicht so teuer wie man denkt. Wenn Sie bei der Fa. Laukhuff in Weikersheim (http://www.laukhuff.de) nachfragen wird man Ihnen aktuelle Preise nennen können, die verkaufen auch Kleinmengen an GDO Mitglieder. Mit etwas Geschick sollte ein neu Bespannen des Balges selbst möglich sein. Man kann ja die alte Bespannung sehr vorsichtig ablösen und als "Schnittmuster" für das neue Tuch verwenden. Vom Einpinseln mit irgendwelchen Dichtlösungen würde ich abraten. Dies stellt sich meist nicht als sehr dauerhaft heraus. Die eigentliche stabilität liegt ja nicht in der Gummierung, sondern im Gewebe und wenn dieses brüchig wird neigt es irgendwann zum Reißen. Da hilft dann die neue Gummischicht auch nix.



    Wenn Sie schon so weit sind, daß sie alles zerlegt haben würde ich diesen Schritt unbedingt auch noch angehen. Viel Erfolg, Ihr Stefan Strasser

    Da schließe ich mich dem Vorredner an! Die wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, daß man das Problem mit geeigneter Funkenlöschung in den Griff bekommt. Selbst wenn "alte" Funkenlöschung bereits vorhanden ist (zB. ganz früher gerne mal mit Kondensatoren), so kann es sein, daß hier Bauteile defekt sind und es daher nicht mehr richtig funktioniert. Am besten einfach Varistoren über die Magnetspulen der Ventilmagnete/Trakturmagnete löten, da muss man nicht auf die richtige Polung achten und der Schutz ist effektiv. Die Kosten sind gering. Extra dafür eine MIDI Elektronik o.ä. nachrüsten ist eigentlich unsinnig. Ggf. kann es aber auch sein, daß für die Auslegung der betreffenden Kontakte zu starke Verbraucher angeschaltet sind. Treten die Probleme zB. vorwiegend im Bassbereich auf, wo ggf. Mehrfachventile angesteuert werden oder sind auch bei anderen Lagen mehrere Laden/Magnete parallelgeschaltet, zB. beim Koppeln? In diesem Falle würde der Einsatz von Leistungstreibern ggf. sinnvoll sein, um die Last von den Kontakten zu nehmen. Also einfach nochmal beschreiben, ob ein System hinter den Problemen steckt oder ob es nur sporadisch auftritt. Gerne auch mal aussagekräftige Fotos einstellen. Grüße & Viel Erfolg beim Löschen, Stefan

    Hallo,



    ich persönlich habe gute Erfahrungen mit den Magneten von Peterson gemacht. Sie sind sauber verarbeitet (gutes Preis Leistungsverhältnis) und laufen sehr zuverlässig. Es gibt ein praktisches Montagewerkzeug zum Anreißen/Positionieren. Peterson verkauft ohne Probleme an jeden. Einfach mal eine Mail hinschicken, die Preisliste kommt umgehend als PDF. Die Preise waren damals (ist schon ca. 4 Jahre her daß ich zum letzen mal bestellt hatte) im vergleich zu den Deutschen Preisen - sicherlich auch aufgrund des guten Dollarkurses damals - sehr moderat, trot des noch zu entrichtenden Einfuhrzolles.



    Zu beachten ist, daß diese Teile standardmäßig (zumindest damals noch) nur in 12V Ausführung erhältlich waren...



    Grüße Stefan

    Ich gratuliere Dir auch zu diesem Erfolg, das sieht ja prima aus. Eine Frage zu Deinem Untergehäuse: Hast Du das so konstruiert, daß man die Truhe einfach heruterheben kann, oder muss man eine Kondukte o.ä. abschrauben? Wie dichtest Du dann den Übergang von Unter zu Obergehäuse ab? Ich plane etwas ähnliches und wollte einen flexiblen Kanal mit Federdruck auf eine passende Bohrung im Obergehäuse drücken lassen, abgedichtet mit Leder auf der Fläche. Bin mit jedoch unsicher, ob das zuverlässig dicht wird. Eigentlich müsste es schon halten, wenn die Federn stark genug drücken. Wenn es von der "Windanlage" Fotos gibt würde mich das sehr interessieren.



    Grüße und Viel Erfolg für die folgenden "großen" Projekte,



    Stefan

    Hallo,



    genau so ist es: Bei den "älteren" Magneten hat man sozusagen einen "Widerstandsdraht" aufgewickelt. Dieser parallele Widerstand wurde früher zur Funkenlöschung verwendet, da es damals noch keine Varistoren o.ä. für diesen Zweck gab. Diese Aussage wurde mir von einem Laukhuffmitarbeiter bestätigt.



    Beste Grüße Stefan

    Hallo,



    gerne werden auch Leisten genommen, in die der Kanal von der Seite her eingefräst ist. Das ist recht einfach herzustellen: Leiste von gewünschter Länge seitlich einfräsen, so daß am Anfang und Ende noch ein Rand stehen bleibt. Von obern her die Löcher für die Membranen und den Steuerwind bohren und alles gut säubern. Dann die seitliche Fräsung einfach mit Packpapier ö.ä. und Warmleim zupapieren. Da die Fräsung eine verhältnismäßig schmale Öffnung darstellt ist das Papieren ausreichend. Da die Fräsung zudem seitlich ist, kann man nun einfach die Leiste von unten her an ausreichend vielen Stellen "durchschrauben", um sie an der Lade zu befestigen.



    Grüße & viel Erfolg



    (ebenfalls) Stefan

    Hallo auch Stefan ; )



    Meine MIDI-Entwicklungen sind seit ca. 1 1/2 Jahren "auf Eis" gelegt. Ich habe mich auf meine "alten Tage" entschieden, den Orgelbau nun professionell zu erlernen und nochmal eine Ausbildung angefangen. Das lässt mir leider wenig Zeit für o.g. Thema. Insgesamt aber eine der besten Enscheidungen seit Jahren

    Hallo,



    ich kenne diese Tremulanten so, daß der Auslass des Tremulanten selbst an einen kleinen "Mini-Balg" angeschlossen wird. Dieser bläht sich auf, wenn der Tremulatn Wind auslässt und drückt dadurch über eine Stange an den eigentlichen Schwimmerbalg der Windlade. Vielleicht fehlt bei Ihnen genau dieses "Zwischenglied"...



    Grüße, Stefan

    Hallo,



    Spanische Reiter sind im Grunde genommen nur Einkerbungen in die Schleifen oder besser in die Pfeifenstöcke um die Bohrungen herum (zB. diagonal zwischen den Bohrungen über die gesamte Schleifenbreite). Wenn aus den Stockbohrungen zwischen Stock und Schleife aufgrund von leichten Undichtigkeiten Wind schleichen kann, so wird dieser über diese Einkerbungen zur Seite hin abgeleitet und wird nicht in ein benachbartes Loch gelangen. Letzteres würde zu Heulern/Durchstechern zur Nachbarpfeife hin führen. Die Spanischen Reiter sind/waren als Alternative zu Schleifendichtungen zB. aus Lederringen/Liegelindringen etc. gedacht. Hoffe, daß deis etwas Klarheit verschafft.



    Grüße, Stefan

    Hallo,



    ich habe genau so eine Anlage MIDIfiziert und zwar auch mit WIRA Electronic. Aus den Registerschaltern habe ich Taster gemacht, in dem ich die Blattfeder, die den Schalter umspringen lässt entfernt und eine kleine Spiralfeder zur Rückstellung eingeklebt habe. Die Crescendowalze wird i.d.R. separat eingeschaltet und die freien Kombinationen damit ausgeschaltet. Die Crescendowalze arbeitet wir oben beschrieben in dieser Zeit mit Metallstäben als Kontakten. Diese stellen natürlich demnach keine Taster dar und das lässt sich auch ohne weiteres natürlich nicht mechanisch in Taster umstricken. Daher würde ich bei den Schaltern bleiben, damit das hier konsistent ist. Meinen zweiten Spieltisch habe ich auch bei Schaltern belassen, da ich hier richtige Registerzugschalter einsetze (mit Manubrien, die durch den Setzer bewegt werden können). WIRA bietet die komplette Elektronik ja auch für Taster an und ich würde diese Variante bei Ihnen dann eher wählen. Die Verkabelung im Spieltisch sieht so aus, daß von den Registerschaltern, den freien Kombinationen und der Walze jeweils pro Register eine Strippe kommt. Diese können dann über Dioden auf einen gemeinsamen Eingang der WIRA Schaltung geklemmt werden. Über einen Wahlschalter (Drucktasterreihe?), der ja auch vorhanden sein müsste wird die Rückleitung dann wahlweise von der Walze, den Kombinationen oder den RegSchaltern genommen und somit die entsprechende Einheit ausgewählt. Die Leuchtdioden zur Rückmeldung können ja dann als weitere horinzontale ebene über die jeweilige "Registerspalte" im Spieltisch eingebaut werden. Damit ist es egal, wie die Schalter stehen, die LED macht die ausgewählten Register im Setzermodus eindeutig. Herr Ramin von WIRA hat für mich eine Zusatzschaltung entwickelt, mit dem man "magnetisierte" Registerschalter ansteuern kann. Diese würden dann als "Rückmeldung" die Registerwippen passend zu den Setzerinformationen umstellen. Passende Magnete zum Umrüsten könnte ich Ihnen übrigens gerne serh günstig vermitteln, ich habe noch einige Restposten im Keller liegen, für die ich keine Verwendung mehr habe. Es kommt auf die Menge an, die benötigt würde, müsste mal nachzählen...



    Bei WIRA hatte ich im übrigen keinerlei Probleme mit den relativ alten Tastenkontakten. Ich hatte vorher Doeperschaltungen im Einsatz und hatte ständig Kontktprobleme, da deren Schaltungen hier etwas zu empfindlich auf hohe Übergangswiderstände waren. Scheinbar fließt hier bei WIRA etwas mehr Strom durch ; )



    Für Rückfragen und Gedankenaustausch stehe ich gerne per Mail zur Verfügung.



    Herzliche Grüße und Viel Erfolg beim umrüsten.



    Stefan

    Hallo zusammen,



    diesmal eine Anfrage der anderen Art: Ich suche die Kontaktdaten des Organisten Herrn Treß aus Ulm, welcher in diesem Forum im Februar ein kleines Orgelpositiv angeboten hat. Leider sind mir diese Daten verloren gegangen und eine Telefonbuchsuche etc. blieben erfolglos. Wenn jemand diese Daten hat - evtll. gibts ja auch ein Backup der vergangenen Pinboardanzeigen - so wäre ich über eine Info per Mail sehr dankbar.



    Herzliche Grüße, Stefan Straßer

    Pertinaxschleifen haben im übrigen bei der Verarbeitung den Nachteil, daß ggf. anfallender Schleifstaub der Gesundheit nicht gerade zuträglich ist. Meines Wissens ist der Schleifstaub mittlerweile als Krebserregend eingestuft.



    Grüße, Stefan

    Hallo,



    Theodor Nagel in Hamburg verkauft vorort im "Holzshop" sowie auch per Versand "alle Holzarten der Welt". Dort habe ich für mein letztes Drehleierprojekt recht billig Ebenholz erstehen können. Ich könnte mir auch mal Obertasten aus "Schlangenholz" vorstellen, das müste klasse aussehen Es gibt kleine handliche abschnitte, die gut verschickt werden können und die man sich zurecht sägen kann... Einfach mal anrufen: Kontaktinfos unter



    http://www.theodor-nagel.de/



    Grüße, Stefan