Beiträge von TRohner

    Liebe Hausorgelfreunde,


    ich biete hier Pfeifen eines englischen Registers Open Diapason 8' (entspricht einem kräftigen Principal 8') an. Es sind lediglich 23 Pfeifen von g°-f''. Die Pfeifen sind auf Länge geschnitten, d.h. für Stimmringe vorgesehen, die allerdings ab c' fehlen. Die 5 Pfeifen g°-h° (bzw. "b") haben Expressionsschlitze mit vorhandenen Stimmringen. Das Pfeifenmaterial ist Naturguss (SnPb) und relativ schwer und dickwandig. Alle Pfeifen haben kleine Bärte und Kernstiche. Der Klang ist rund, sonor, dunkel.

    Eine vereinfachte Mensurliste ist beigefügt. hausorgelforum.de/cms/index.php?attachment/142/

    Preis: 100 € VB

    Aufgrund der Länge und des Gewichts der Pfeifen kostet der Versand ca. 16,00 €.


    Tobias Rohner

    Vielen Dank für den Hinweis,


    aber ich suche keine Registerschildchen, die will ich nämlich selbst auf Pergament schreiben, sondern gedrechselte Knöpfe, am besten barocker Form aus Ebenholz oder Grenadill. Da wird momentan nichts Passendes angeboten.

    Viele Grüße


    Tobias

    Liebe Orgelfreunde,


    für ein Positiv suche ich sechs passende Registerknöpfe aus Holz. Vielleicht befindet sich so etwas bei jemandem ungenutzt? Über Zuschriften würde ich mich freuen.

    Vielen Dank und viele Grüße


    Tobias

    Liebe Hausorgelfreunde,


    ich biete eine Rohrflöte 4', moderner Bauart (gestempelte Pfeifen, Filzdichtung) an. Das Register ist vollständig (54 Pfeifen) und nicht zu hoch aufgeschnitten. Eine Mensurliste lege ich bei, weitere Details sind auf den Bildern zu erkennen.


    Preis: 500,- Euro VB zzgl. Versand


    Viele Grüße


    Tobias Rohner


    Mensur Rohrflöte.pdf






    Hallo,


    ich habe diverse Orgelteile zu verkaufen, die vielleicht passen könnten:


    Schwimmerbalg 92x43x40 cm zzgl. Drosselventil (Rollgardine) 100 €


    Rohrflöte 4' C-f ''' (älteren Datums, nachgelötet, wahrscheinlich um die Aufschnitte zu erniedrigen) 150 €

    Rohrflöte neuwertig, modern, allerdings nur cs'-f''' (ab g'' offen) 150 €

    Waldflöte 2' (relativ weit, schmaleres Labium, Basspfeifen Zink, sonst Zinn, ca. 1920) 150 €

    Bourdon 8', allerdings nur c° - g'' (32 Pfeifen) Holz, englischer Herkunft: hoch aufgeschnitten! 150 €

    Holzgedackt 8', allerdings nur c°-f''' (d.h. evtl. als 4' möglich), handwerklich sehr gut gearbeitet, allerdings noch im Rohbau, 200 €


    evtl. eine mechanische Pedalwindlade (Konduktenlade) für 2 Register 100 €

    (außerdem hätte ich noch eine dreiteilige Windlade für 6 Register, Ventile mit Lederpulpeten, die wird aber zu groß (breit) sein.)


    Klaviaturen habe ich fast nur C - f''' (oder g'''), allerdings eine unfertige einarmige Klaviatur mit 49 Tasten von C-c''', Länge 21 cm (d.h. für Stechermechanik) , 68 cm breit, Belag Ebenholz, dort müssten die Tasten noch ausgesägt und Obertastenbeläge aufgeleimt werden.


    Ich könnte aber auch eine pneumatische Hausorgel von 1928 anbieten (allerdings ohne richtiges Gehäuse, da dies im oder nach dem II. Weltkrieg verheizt wurde, es existiert noch ein Foto): Maße ca. 180 cm breit, ca. 80 cm tief, ca. 230 cm hoch

    Disposition: Gedackt 8'(Holz), Salicional 4' (Zink/Zinn, umgestellt zu 8' ab c°), Waldflöte 2' (Zink/Zinn), Principal 1' (Zinn, abgeschnittene ehemalige Vox coelestis 4'), Suboktavkoppel, funktionstüchtig, aber reparaturbedürftig. Inklusive Motor (230 V) 2.000 € VB




    Weitere Informationen und weitere Orgelteile auf Anfrage. Zum Versand kann ich noch keine Angaben machen.


    Viele Grüße


    T. Rohner

    Liebe Hausorgelfreunde,


    ich habe einen Subbass 16' zu verkaufen. Das Register besteht aus Nadelholz, Vorschläge aus Eiche, die Spundgriffe sind beledert. Komplett, 27 Töne (C-d1). Die Pfeifen sind relativ weit (-6 HT), sodass sie gut in eine normale Zimmerhöhe passen (Pfeifenkörper Ton C: 2,46 m ohne Fuß, Fußlänge 8 cm) Guter Zustand, keine Wurmlöcher oder Verschmutzungen (Farbe, Öl, etc.).

    Mensurliste: Subbass Refrath.pdf

    Preisvorstellung: 500 Euro.


    Abholung nahe Kassel / Göttingen

    Liebe Hausorgelfreunde,


    Ich habe einen gebrauchten Orgelmotor abzugeben. Es handelt sich um einen Langsamläufer (1380 UpM), der auch für größere zweimanualige Orgeln reicht und ruhigen Wind produziert. Er stammt ursprünglich von der Firma Oberlinger und ist relativ groß dimensioniert. Der Drehstrommotor (400 V) von der Firma "Lechmotoren" läuft ruhig und gleichmäßig.

    Die Dimensionen sind ca.: (HxBxT) 82 cm x 70 cm x 50 cm. Durchmesser des Holzgehäuses: 70 cm.

    Preisvorstellung: 200 Euro.

    Liebe Hausorgelfreunde,


    für die Herstellung von Oberlabien an Holzpfeifen ist schon Einiges geschrieben worden (z.B. von Klaus Suhr). Ich habe nun eine Werkbank mit der bequemen Höhe von knapp einem Meter gebaut und mit einem Schraubstock für Schreiner versehen, der einfach an der gewünschten Seite unter die Platte geschraubt wird. An die Backen habe ich die Winkelauflagen für die Oberfräse geschraubt, sodass die Labien nun bequem hergestellt werden können. Auch für andere Bereiche lässt sich diese Spannvorrichtung gut verwenden, wenn beispielsweise Nuten in kurze Leisten gefräst werden sollen. Demnächst füge ich Bilder ein.


    Viele Grüße und viel Freude in der Werkstatt


    T. Rohner

    Hallo,



    ich empfehle zunächst grundsätzlich einige Bücher über Orgelbau zu lesen, weiterhin bietet unsere jährlich erscheinende Schrift "Die Hausorgel" wichtige praktische Hinweise, außerdem weitere Publikationen aus unserem Arbeitskreis: "Bau einer Truhenorgel", "Bau einer Kleinorgel", "Bau einer Hausorgel in Bildern".

    Ein Schnupperkurs bei einem Tischler kann natürlich nicht schaden, die Arbeit mit Maschinen will gelernt sein und man bekommt gleich einen Einblick, was durch Maschineneinsatz präzise und schnell bearbeitet werden kann. Auch zur Anschaffung einer kleinen Hobelmaschine rate ich. Am günstigsten ist die Modifizierung einer Handhobelmaschine mit einer Abricht- und Dickenhobeleinrichtung, z.B. von Bosch u.a.

    Kleinere Holzteile (bis 80 mm Breite) können damit genau auf Maß gebracht werden, was für Pfeifenkerne nötig ist.

    Ich habe als Student mit einer solchen Maschine, einer Tischkreissäge, Bohrmaschine und Oberfräse zwei Orgelpositive in einem 5 qm Kellerraum gebaut (siehe Galerie).

    Viel Erfolg

    Tobias Rohner

    Hallo,



    meistens klingen gleich bearbeitete Holzpfeifen immer schon richtig. Intonation heißt nicht, dass man wirklich jede Pfeife bearbeiten muss.

    Meist wird man sich, wenn die Pfeifen am endgültigen Platz (!) stehen, die wohlklingendste Pfeife aussuchen und versuchen, die Nachbarpfeifen anzugleichen. Das ist manchmal schon mit dem Angleichen der Lautstärke getan, wobei auf ein gutes Verhältnis zwischen Fußloch und Kernspalte zu achten ist. Beim Zusammenspiel und in Akkorden machen sich zu starke oder zu schwache Pfeifen bemerkbar. Diese sind dann anzupassen: stärkere Papiereinlage oder Fußloch öffnen oder dünneres Papier, Fußloch verengen. Nicht vergessen: immer nachstimmen! Keine Pfeife sollte herausstechen.



    Viel Erfolg!



    Tobias Rohner

    Lieber Stefan,



    wenn die Pfeife unbeschädigt (Wurmlöcher?) und dicht ist, aber tremuliert, d.h. in der Tonhöhe unstet ist, sieh Dir den Labienbereich an. Die Kernspalte muss gleichmäßig und sauber sein und mit dem Oberlabium in einer Ebene liegen, bei Holzpfeifen kann sich evtl. etwas verzogen haben. Vielleicht bekommt die Pfeife zu viel/zu wenig Wind, dann reguliere im Fuß mit Holzkeil oder - falls vorhanden - mit Regulierschraube.

    Ansonsten empfehle ich die Hinweise zur Intonation von Reiner Janke unter http://www.orgel-info.de/into-ein.htm

    Viel Glück



    Tobias

    Hallo,



    in Truhenorgeln wird manchmal eine variable Schleifenteilung eingebaut, damit sie vielfältiger einsetzbar sind. Manchmal geht die Melodiestimme ja unter den Teilungspunkt oder die Begleitung darüber.

    Eine Möglichkeit, die Schleifenteilung zu variieren bildet ein Überstock mit entsprechenden zusätzlichen Schleifen für den Bereich an Tönen, den man variabel entweder im Bass oder im Diskant spielen möchte. Die Schleifen werden allerdings um 90° versetzt. Man kann dann pro Ton entscheiden, ob dieser im Bass oder im Diskant ansprechen soll. Diese Bauart benötigt etwas Platz in der Höhe, aber das ist meist in der Lage um c! möglich. Der Nachteil dieser Art ist die Einstellung, die vor praktisch jedem Stück gemacht werden muss, aber vielleicht kann man da einen Mechanismus erfinden?

    Von überlangen Schleifen würde ich abraten, es könnte möglich sein, dass einzelne Pfeifen dadurch mehr oder weniger Wind bekommen, je nach Einstellung. Das ist auch der Fall bei der Variante mit dem Überstock. Man muss auf jeden Fall genau arbeiten, damit die Windwege so gut wie gleich groß sind und die Pfeifen gleichen Wind bekommen.