Beiträge von JGB

    Hallo liebe Hausorgelfreunde, derzeit ist die Registermechanik am entstehen:


    https://youtube.com/shorts/76BR8UWT36c?feature=share


    Diese Art von Hebeln ist den ital. Orgeln abgekupfert. Pro Hebel kommt noch eine Rückholfeder dazu. Die braucht man zwar nicht unbedingt da es eine Schleiflade ist, aber ich will das Look&Feel ital. Orgeln imitieren und ich habe als Bonus dann noch die Möglichkeit, per Seilzug und Fußtritt den 4' dazuzuschalten (Fußhebel mit 2 Seilen die die beiden Hebel 4' Bass und 4' Diskant im Innern des Gehäuses ziehen). Durch die Rückholfedern schält sich dann der 4' automatisch ab sobald man den Fuß von dem Fußtritt/Hebel nimmt. Eventuell könnte das von Vorteil sein wenn man Echos spielen möchte und die 4'-Lage schnell dazu und wegschalten möchte. Mal sehen... Optionales Feature ;-)


    Gruß Jens

    Hallo, eine Erwärmung kann es auch geben wenn der Motor falsch angeschlossen ist und/oder der Kondensator kaputt ist (falls Drehstrommotor mit Wechselstrom in Steinmetzschaltung betrieben wird). Welche Kapazität hat der Kondensator? Als Faustformel kann man 70 Mikrofarad je kW Leistung annehmen.


    Gruß

    Und ja: Auf die Menge des Wassers kommt es nicht an. Stell es Dir so vor: Ist das Wasser im Gleichgewicht, ist kein Winddruck vonnöten. Hat der Schlauch beispielsweise 10 Quadratmillimeter an Querschnitt, drückt auf genau diese Fläche die Luft auf das Wasser. Ist der Schlauch größer, beispielsweise 20 Quadratmillimeter, ist zwar doppelt so viel Wasser drin, es kann aber auch doppelt so viel Luft auf das Wasser drücken.

    Hallo Eckhoff,


    es gibt zwei Möglichkeiten:


    Möglichkeit 1: Ein Schlauch/Rohr, dass als "U" gebogen wird. Dann ist der Winddruck die Differenz, was ganz wichtig ist zu wissen. Geht es, wie in Deiner Skizze gezeigt, rechts 30mm nach oben, wird es links 30mm nach unten gehen. Dann ist die Differenz von rechts und links 60mm, was dem Winddruck entspricht. Nur rechts zu messen reicht in diesem Fall nicht aus


    Möglichkeit 2: Der Wind drückt auf ein größeres Gefäß, aus dem ein dünnes Röhrchen herausragt. Drückt der Wind das Wasser in diesem Röhrchen nach oben, wird der Wasserpegel im großen Gefäß kaum abnehmen. In diesem Fall reicht es aus, nur eine Seite zu messen (da ja der Pegel auf der anderen kaum abnimmt).


    Ich würde Variante 1 nehmen: Einfacher zu bauen und funktioniert tadellos. Ich habe das Maßband in der Mitte verschiebbar gemacht, damit kann man die Differenz ganz gut messen.


    Noch ein Beispielvideo von einem italienischen Amateur-Orgelbauer:


    Den Kanal kann ich empfehlen, da kommen immer wieder echt gute Videos.


    Gruß, Jens

    Hallo Eckhoff, wenn Du nichts findest, könntest Du Dir auch eine Regelung selber bauen. Entweder Rolljalousie oder Drossel/Gegenstromklappe. Der Aufwand ist vertretbar und man lernt viel dabei. Für die Jalousie kannst Du Dich hiernach richten: http://www.hausorgel.de/technik/balganlage/index.htm oder nach Boersma: Bau einer Truhenorgel.

    Für die Variante Gegenstromklappe: Habe ich in meinem Thread schon beschrieben, aber die Idee findest Du auch im Hausorgelheft Sammelband Ausgaben 7-10. Melde Dich wenn Du Info brauchst, wo Dinge wie Gummituch etc. zu beziehen sind.

    Hallo liebe Orgelfreunde,


    gestern habe ich das c0 (die tiefste Innenpfeife) eingebaut. Ich habe etwa eine Woche gebraucht um sie zu intonieren, jeweils nur ein paar Minuten Abends jeden Tag. Während dieser Zeit habe ich einiges an Intonation dazugelernt. Allgemeines zu Intonation habe ich aus folgenden Quellen:


    - Homepage von Reiner Janke, Artikel "Grundzüge Intonation": http://www.orgel-info.de/into-ein.htm

    - Buch "Heimorgelbau" von Karl Bormann (das Standardwerk)

    - Hausorgel Heft 7/1996 "Grundsätzliches über Intonation" von Werner Götz

    - Baubericht von "Corno_dolce" hier im Forum, vor einigen Jahren


    Die Pfeife ist nicht ganz unproblematisch, denn sie ist erstens eng und zweitens doppelt gekröpft um in das 1m breite Gehäuse zu passen.


    Beim Intonieren darf man wirklich nicht aufgeben und nie die Geduld verlieren. Viel Ausprobieren ist da angesagt. Ich sehe mich da immer noch als Anfänger.


    Folgende Parameter habe ich herausgefunden die gut funktionieren:


    - Kernschräge: Angefangen habe ich, wie Werner Götz es vorschlägt, mit einer Kernschräge von 9°, analog zum Oberlabium. Dabei ging jedoch gefühlt der Wind zu sehr nach innen. Inzwischen bin ich bei 25° angekommen, mit 1-2 mm Kernblatt

    - Kernnblatt/blättchen: Dieses habe ich etwas steiler als das Oberlabium gefeilt, so ca. 11°

    - Aufschnitthöhe: Ich habe mit 1/5 der Pfeifentiefe (entspricht bei meinen Pfeifen 1/5 wie bei runden Pfeifen) gestartet, das war bei den engen Basspfeifen zu wenig. Habe das etwas höher feilen müssen, so dass ich anstatt 10mm jetzt 11,5mm Aufschnitt habe

    - Kernkammer: Ich habe gemerkt, dass enge Holzpfeifen im Bass ganz schöne "Diven" sind die viel Aufmerksamkeit brauchen bis sie gut klingen. Vor allem auch sehr anfällig für Luftturbulenzen. Unschöne Nebengeräusche (sehr hohe Teiltöne) und tremulieren war das Resultat. Habe, um dem entgegenzuwirken, einen Holzsteg in die Kammer geleimt um den Wind zu beruhigen (sie HO, Heft 9/1998, Andreas Richter, "Strömungsmechanische Aspekte in der Kernkammer einer Orgelpfeife) und zusätzlich etwas Papier in die Kammer gestopft, welches später noch durch Gewebe ersetzt wird. Damit gingen alle diese Geräusche weg.

    - Schnelle/langsame Ansprache: Die Pfeifen bekam ich zum klingen ohne oktavieren, jedoch war sie dann sehr langsam und tremulierte teilweise noch leicht. Wenn ich das Windband mehr nach innen gelenkt habe, war sie zwar schneller aber hat sofort oktaviert. Abhilfe habe ich durch ein kleines Leitblech vor dem Labium gefunden, ähnlich einem Gaviolibart, nur weiter entfernt vom Labium, somit auch weniger Einfluss auf den Klang. Das Blech ist jetzt 10mm entfernt und steht 8mm über dem Labium. Damit verliert man etwas an Grundton, die Pfeife spricht aber immer schnell und präzise an, ohne zu oktavieren. Ich finde die Lösung jetzt ganz gut, denn ich finde es wichtig, dass die Pfeife zuverlässig funktioniert und nicht so eingestellt ist, dass sie sich bei leichter Änderung der Umgebung anders verhält.

    - Kernspalt: 0,7mm, mit Papiereinlage

    - Bei den Kröpfungen sind innen 45°-Schrägen angebracht worden um den Klang zu verbessern


    Die Pfeife misst innen 39,1mm x 49,8mm und hat damit -14.3 Halbtöne TNM (Töpfersche Normalmensur). Die höheren Pfeifen werden nach und nach weniger eng sein, damit ich einen schönen Prinzipalklang mit ca. -7 HT bekomme. Zum Glück müssen nur noch ein paar Pfeifen gekröpft werden und keine weitere mehr doppelt, somit sinkt der Intonations- und Bauaufwand.


    Die Stimmeinrichtung besteht aktuell aus einem Viertelkreissegment aus dünnem Sperrholz, welches man vor die Öffnung drehen kann. Bei dieser Pfeife c0 musste ich eine Aussparung einsägen, weil es sonst mit dem Gehäuse kollidiert wäre.


    Hier noch ein Bild und Video mit Ton von der Pfeife:


    3rzp7gkd.jpg


    https://www.youtube.com/watch?v=ezbD7aNQCcg


    (Das Gebläse hört man hier noch recht deutlich, das ist aber in der Realität vor dem Gehäuse stehend weniger)


    Die Kröpfungen habe ich gemacht, in dem ich die Pfeife mit einer Japansäge aufgetrennt und dann eben geschliffen habe. Davor natürlich mit einem dünnen Bleistift die Sägelinie rundum angezeichnet. Ich habe dann Nuten mit losen Federn (Restabschnitte) angebracht, da die Verleimung von Hirnholz alleine nicht gut hält. Dann habe ich außen einen Streifen Lammleder rings herum angeleimt, einfach nur als zusätzliche Abdichtung. Das Leder ist echt genial: Es legt sich einfach an, ohne Falten zu werfen.


    Gruß


    Jens

    Hallo Eckhoff, um ein Ventil wirst du nicht drum rum kommen. Der Balg plus Ventil/Jalousie ist ein Regelkreis um den Druck konstant zu halten, möglichst unabhängig von der Luftmenge.

    Ohne Ventil hast Du lediglich einen "Puffer" der aber nichts bringt: Mehr Windentnahme -> Druck sinkt ab.

    Es muss soviel Gewicht oder Federkraft auf den Balg dass er den gewünschten Winddruck liefert, egal ob voll oder halb leer. Wenn die Balgplatte nach oben geht weil kein Wind entnommen wird, muss das Gebläse komplett vom Balg durch das Ventil getrennt werden weil sonst der Druck ansteigen würde.

    Ich empfehle, das Thema Winddruck näher anzuschauen und bestehende Instrumente zu studieren bzw. Literatur wie den Bormann oder Boersma zu lesen. Man sollte wissen, was man möchte, abhängig vom Stil und der gewünschten Lautstärke. Auch der Bau der Pfeifen und andere Dinge hängen mit dem Winddruck zusammen. Das Gebläse muss dann mehr liefern können, schon so ein mindestens ein Drittel mehr bis doppelt so viel. Beispiel: Will ich 50 mmWS, brauche ich ein Gebläse, das etwa 70-80 liefern kann. Reichen mir 40 aus, eignet sich bereits ein Gebläse, was nur 60 liefert.

    Kompliziertes Thema, ich hoffe trotzdem, dass ich ein bisschen helfen konnte.

    Für kleine Bälge wie Windladenbälge braucht man nicht unbedingt ein Rollventil. Ich habe eine Klappe gebaut, die gegen den Wind arbeitet. Da meine Balgfläche recht klein ist, habe ich Harmoniumbalgfedern anstatt Gewichten benutzt damit es zu keinen Regelschwingungen kommt. Das reicht in meinem Fall aus. Siehe Thread mit der Prinzipal 8' Truhe. Da sind auch Bilder von Windlade und Balg; in meinem Fall beides kombiniert. Gruß Jens

    Hallo Eckhoff, ich denke eine günstige Variante wäre ein billiges Master-Keyboard und dazu GrandOrgue-Software auf einen alten Laptop. Habe das gerade hier aufgebaut bis mein Instrument fertig ist. Hat n Appel und n Ei gekostet: Keyboard gebraucht bei eBay Kleinanzeigen und die Software kostet nix. Laptop war schon vorhanden. Waren insg. um die 20-30 Euro und man hat einen Orgelsimulator. Schon verrückt die heutige Zeit... Ich habe ein Behringer UMX 490 (49 Tasten, gibt's auch als UMX 610 mit 61 Tasten) und als Sample Set hab ich die italienische Orgel aus Azzio geladen. Spiele fast immer nur ein Register, mir reicht das. Hat auf Anhieb geklappt, nur um die Verzögerung von Tastendruck bis Ton besser zu bekommen musste ich ein bisschen experimentieren. Begabt muss man dazu nicht sein; das Programm muss nur wissen welches Keyboard welches Teilwerk der Orgel ansteuern soll. Hab das bei Google eingegeben und fertig. Gruß Jens

    Hallo Chamade8, Du musste die Diode rückwärts polarisiert anschließen. Also Kathode an + und Anode an -. Sonst leitet die Diode ja während Spannung anliegt und nimmt dem Magnet den Strom weg und es gibt indianisches Verhalten ("Rauchzeichen").

    Die Funkenlöschung funktioniert so: Wenn die Spannung vom Magnet weggenommen wird, fällt das Magnetfeld zusammen. Änderndes Magnetfeld induziert eine Spannung, die andersrum gepolt ist als das, was man vorher an den Magnet angelegt hat. Also wird + zu - und - zu +. Die Diode muss genau diese umgekehrt gepolte Spannung kurzschalten und nicht die, die man ursprünglich angelegt hat. Ich hoffe, die Erklärung war verständlich, sonst melde Dich einfach nochmal. Gruß, Jens

    Hallo Christian, sehr schönes Instrument. Bin mir sicher dass es sehr inspirierend ist drauf zu spielen und man nicht mehr aufhören möchte 😉. Wie ist der Tremulant gebaut? Ich versuche für mein Instrument noch eine Lösung zu finden, evtl. mit Motor, Exzenter und kleinem Balg, da ich Angst habe, ein Auslasstremulant könnte zu laut sein. Vielleicht hast Du ja eine gute Idee... Gruß, Jens

    Hallo liebe Orgelfreunde,


    die Windlade ist endlich im Gehäuse; Schleifen, Dichtungsringe und Pfeifenstock ebenfalls. Hier ein Bild vom eingebauten Zustand:


    vi3yzsof.jpg


    Oben rechts unter der Klaviatur ist der Gebläsekasten, der über ein PAP-Rohr mit 50mm Durchmesser in die Windlade/Balg-Kombination einspeist. Die größeren Löcher auf dem Pfeifenstock mussten Langlöcher werden, denn die Verführungen drunter sind recht schmal. Ich will deshalb noch für die Pfeifenfüße zusätzliche Klötzchen aufleimen, um aus dem Langloch in den Pfeifenfuß einzuspeisen. Die ersten 16 werden abkonduktiert für die liegenden Pfeifen. Erst ab f' stehen die Pfeifen dann direkt auf dem Stock und passen dann gerade so links neben- und unter die Gebläsekiste.


    Das Verleimen des Pfeifenstocks mit den vielen Verführungen habe ich wieder mit dem Abfallstück Arbeitsplatte gemacht, damit alles gerade bleibt, mit Schaumstoff um den Druck zu verteilen. Für die Gegenseite hatte ich noch 22mm Multiplex übrig als Zulage.


    yveelswa.jpg


    Jetzt geht es ans Aushobeln der Brettchen für die restlichen Pfeifen. Habe mich für Ahorn entschieden. Das mache ich in der Werkstatt meines Vaters/Opas weil da eine größere Hobelmaschine steht. In dem kleinen Kellerraum eines Mehrfamilienhauses, in dem ich sonst werkele, könnte ich nicht so viel Lärm machen, da würden ich mich nicht gerade beliebt bei den Nachbarn machen ;-). Coronabedingt und wegen dem großen Anfahrtsweg zur anderen Werkstatt geht das nur sehr schleppend, aber ich hoffe, bald Bilder vom Pfeifenbau zeigen zu können.


    zt4psxe8.jpg


    Gruß, Jens

    Hallo, hier die versprochene Schaltung, zum Ausprobieren. Die richtigen Elektronikfreaks wissen bestimmt bessere Schaltungen oder haben Anmerkungen, dann bitte einfach mich korrigieren. Ich bin "nur" Hobbyelektroniker, obwohl ich auch Elektrotechnik im Studium hatte.


    dvkfstfh.jpg


    OC ist eine Gabellichtschranke. Hier könnte man z.B. die Vishay TCST 2103 nehmen, die kostet ca. 1 Euro.


    R1 ist ein Widerstand, der so groß sein muss, dass durch die Sendediode in der Lichtschranke genug Strom fließt. Das wären bei 24 Volt Versorgungsspannung R1 = (24V - U_F)/I_F = (24V - 1,6V) / 60mA = 373 Ohm; der nächste passende Wert in der Reihe wäre dann beispielsweise 390 Ohm. U_F und I_F kann man dem Datenblatt entnehmen.


    Beim MOSFET (hier könnte man ein IRLZ34n nehmen) muss an der Basis etwas über 2V anliegen, dann schält er durch und bestromt die Spule vom Ventilmagnet (Sp). Ein NPN-Transistor statt einem MOSFET geht sicherlich auch, aber der braucht einen relativ hohen Basisstrom, den der Optokoppler womöglich nicht liefern kann.


    Damit er durchschält, muss R2 und R3 so bemessen sein, dass ein Spannungsteiler entsteht. Beispielsweise R2 = 82 kOhm und R3 22 kOhm, dann hat man in etwa ein Teilungsverhältnis von 1 zu 10 und es kommen etwa 2,4 Volt an an der Basis des MOSFET. Am besten mal nachmessen mit dem Multimeter und ggf. die Werte korrigieren.


    Die Diode D1 ist eine Freilaufdiode. Die braucht man, da beim Abschalten der Spule/des Ventilmagnets eine Spannung induziert wird, die den MOSFET zerstören konnte. Die Diode schließt diese Spannung kurz, so dass das nicht mehr passieren kann. D1 könnte eine 1N4001 sein. Auf die korrekte Polung achten, sonst geht der MOSFET in Rauch auf beim ersten Versuch ;-)


    Sollte die Schaltung funktionieren, würde ich vorschlagen, ein paar Sendedioden hintereinanderzuschalten um so Strom zu sparen. 24 Volt geteilt durch 1,6 Volt (die Spannung U_F, die an der Sendediode abfällt) = 15, also könnte man so zirka 12 Sendedioden (=1 Oktave) auf einmal versorgen. Hier müsste man etwas mit dem Wert von R1 experimentieren, damit überall die 60mA durchfließen.


    Viel Spaß beim Experimentieren!

    Hallo Orgelfreund,


    da bisher keine geantwortet hat, versuche ich es einmal.


    Das Ansteuern einer Gabellichtschranke ist eigentlich kein Problem, vorausgesetzt man kennt sich ein bisschen mit Elektrotechnik aus.


    Hier eine mögliche Schaltung (Quelle: https://www.weltderfertigung.d…lichtschranke-led_540.jpg)


    k1024_schaltung-gabellichtschranke-led_540.jpg


    Der Widerstand R1 muss so bemessen sein, dass ein Strom durch die interne Leuchtdiode (Sendediode) fließen kann. Da sollte man im Datenblatt der zu verwendenden Lichtschranke nachschauen. Wenn es gleich mehrere Lichtschranken sind, würde ich empfehlen, mehrere Sendedioden in Reihe zu schalten da man so weniger Strom "verbrät". Mit einem Multimeter kann man messen, wie viel Strom durchfließt, je nach Gabellichtschranke sind da so ca. 20 Milliampère.


    Wenn das Licht in der Schranke auf den Fototransistor fällt, kann dieser "durchschalten" und Lässt den Strom von Anschluss "+" auf der rechten Seite nach "D" durch. Dieser Strom ist noch zu gering um damit einen Elektromagneten schalten zu können, also muss noch ein Leistungstransistor hinten dran, z.B. ein PNP Typ wie den "BD 140" (Quelle: http://www.electronicsplanet.c…-fuer-schalterbetrieb.png) der den geringen Strom auf einen größeren hochmultipliziert. In diesem Falle wäre RL der Elektromagnet.


    PNP-transistor-grundschaltung-fuer-schalterbetrieb.png




    Eine Freilaufdiode braucht es dann auch noch, denn der Elektromagnet erzeugt beim Abschalten eine hohe Spannung durch die Induktivität der Spule; diese kann dann den Transistor zerstören. Daher muss man diese Spannung "kurzschließen" wenn sie auftritt.


    Jetzt kommt es drauf an, wie tief man sich in die Materie einarbeiten will. Elektrotechnik macht meiner Meinung nach sehr viel Spaß und es tut sich eine komplett neue Welt auf, was man alles machen kann, besonders auch in Verbindung mit techn. Informatik. Wenn man gewillt ist und Zeit hat, sich etwas damit zu beschäftigen, lohnt sich der Kauf eines "Breadboards" auf dem man Schaltungen zusammenstöpseln kann sowie die weiteren Verdächtigen wie Lötkolben, Multimeter, Labornetzteil und ein Grundlagenbuch.


    Falls das nicht gewünscht ist hilft ja vielleicht jemand weiter, der sich damit auskennt. Falls Du niemanden kennst, kann ich Dir eine Schaltung zusammenstellen, die man aber dann noch (ohne Garantie meinerseits) ausprobieren müsste. Dafür bräuchte ich folgende Angaben: Wie viele Tonventil/Elektromagnete es sind, mit welcher Spannung sie laufen und welche Spannungen verfügbar sind, um die Gabellichtschranken zu betreiben. Oder aber ich suche noch ein passendes Netzteil dazu aus.


    Gruß


    Jens

    Hallo liebe Hausorgelfreunde,


    es geht weiter. Das Holz, was ich bestellt habe für den Pfeifenstock kam am Freitag an. Habe gestern und heute mal die Verführungen abgezeichnet und Schablonen für alle stehenden Pfeifen aufgelegt. Die tieferen offenen Pfeifen von c0 bis zum e' liegen vorne und hinten, daher muss ich diesen Bereich freihalten. Ich brauche Gott sei dank nur für f' und fs' nochmal zusätzliche Verführungen, der Rest kann dann ganz normal auf der Transmission stehen. Erst wollte ich die Pfeifen gerade stehen lassen, aber aufgrund der Transmission mit den diagonalen Linien ist es sinnvoller, sie um ca. 45 Grad gedreht aufzustellen, wie man sehen kann. Ich werde je Pfeife (oder Schlauchanschluss für die tieferen Pfeifen) ein Holzklötzchen anfertigen, in die man die Pfeife/Schlauch einstecken kann. Das leime ich dann auf den relativ dünnen Pfeifenstock. Da kann ich dann auch nochmal etwas korrigieren bzw. für f' und fs' einige Zentimeter verführen.


    Eine guten neue Woche Euch allen!


    wfg7a9ex.jpg


    232u94r6.jpg

    Ja, Fragen kostet ja nichts. Wenn es noch was besseres gibt wäre das natürlich zu bevorzugen. Wobei mir B/BB hier reicht. Da scheint es je nach Lieferant auch Unterschiede zu geben. Ich hatte eben Glück und bekam einwandfreies Material.