Beiträge von Wolfgang-Spitz

    Lieber Heiko, liebe Akustik-Freunde!

    Bislang "erlebte" ich erst zwei Kirchenorgeln, die in größeren Kirchen stehen, mit 32-Fuß-Register; sie klingen perfekt und ich war jeweils erstaunt, daß es sich um akustische Register handelt, also die von Heiko angesprochene Mischung 16' und 10 2/3'. In wie weit das auf die "kleine" Kirche 20x10x9 m anzuwenden ist, ich glaube schon, denn bereits bei der Simulation eines 16'-Registers aus 8' und 5 1/3' hatte ich in meinem winzigen Kellerraum überraschend gute Klangergebnisse. Ob offen oder gedeckt, ich telephonierte dreist mit der Orgelbau-Meisterschule in Ludwigsburg, und der Lehrmeister dort riet mir zu Gedacktpfeifen für den 5 1/3', für den 8' sowieso, also wird das wohl auch für die Kombination des 32'-Registers gelten.

    Laß einfach "hören", wie die Sache ausgegangen ist!

    Wolfgang, für alles offen.

    Liebe Forum-Freunde!

    Herzlichen Dank erst einmal an den Administrator, der mir ein neue Parole angedeihen ließ, mit welcher ich nun wieder Zugang habe, während ich bislang an dem "Idiotentest" scheiterte!

    Die Sache mit dem immer wieder auslösenden Motorschutzschalter läßt mir keine Ruhe: Es klingt banal, aber oft sind es die einfachen Dinge, "eh klar", die man übersieht, also nicht böse sein, wenn ich da Trivialitäten verbreite: Liegen denn die Laschen auf dem Klemmbrett im Motoranschlußgehäuse richtig? Für den Anschluß an 380 bis 400 Volt müssen drei Schraubbolzen in einer Reihe verbunden sein, das ist der "Sternpunkt", also dafür genügen 2 Messinglaschen, die dritte kann man einfach noch zusätzlich zu einer mit darauf schrauben, an den gegenüberliegenden freien Schraubbolzen wird das Kabel mit den drei Phasen angeschlossen, der Nulleiter (Mittelpunktleiter) bleibt weg. Das ist die Sternschaltung. Wollte man den Motor mit Kondensator oder Frequenzumrichter an 230 Volt betreiben, einphasig, müßten die drei Laschen parallel nebeneinander liegen, das ist die "Dreieckschaltung" - wie gesagt, nur so ein Denkanstoß für ähnlich gelagerte Fälle, wo man vor der Entcheidung steht, 1- oder 3-phasigen Anschluß.


    Viel Erfolg und Freude am Werkeln wünscht Euch allen

    W o l f g a n g - immer unter Strom.

    Lieber Stefan,

    es freut mich, von Dir hier wieder etwas zu lesen; auch ich hatte größte Mühe, mich anzumelden, habe es jetzt glücklich geschafft! Das mit der Computerei ist halt nichts mehr so für mich...

    Zu Deinem Problem: Ich nehme an, daß der Kondensator an dem Motor nachgelassen hat, wenn Du schreibst, es wäre ein "uraltes Gebläse". Der Aufwand ist gering, einfach einen neuen Kondensator anzubringen. Eine neue Wicklung kann sinnvoll sein, wenn die alte noch für 380/220 Volt ausgelegt ist, sie führt zu einer magnetischen Übererregung, der Motor erhitzt sich stärker und läuft lauter. Neue Wicklungen sind auch besser isoliert, so daß man dann den Motor getrost mit Frequenzumrichter betreiben kann zur Drehzahleinstellung.

    Aber als erste Maßnahme möchte ich Dir den neuen Kondensator empfehlen.

    Viel Glück,

    Wolfgang.