Beiträge von himei

    Ich denke einfach, dass mein Motor schon zu alt ist und die Isolierung vom Kupfer lackdraht schlecht geworden ist und evtl warm wird und dann habe ich den schutzschalter auf den nennstrom eingestellt. Habt ihr schon mal ein holzgeblaese gebaut ? Es gibt Anleitungen auf youtube. Evtl muss ich da ein zweites geblaese einbauen, eines fuer die windladen und eines für die traktur.


    Bis die Tage,

    Stefan

    Liebe Freunde, ich sitze gerade im Zug nach Wien, wo ich meinen Urlaub verbringen werde. Ich habe natürlich ein drehstromgeblaese. Alle Brücken sind richtig gesetzt. Bin Elektriker und das bekomme ich grad noch hin, aber danke für die vielen Tipps. :)

    Liebe Grüsse,

    Stefan

    Liebe Freunde,


    zunächst muss ich mich bei Euch bedanken, dass Ihr mich für so jung haltet, herzlichen Dank !!! Es tut immer gut, wenn man mit 52 noch als jung gilt :=)

    Danke für die vielen Hinweise zum Gebläse. ich habe natürlich die Gleitlager kräftig geschmiert und den Boden versaut, aber es ist ja mein Holzboden und das macht das Kraut nun auch nicht mehr fett, was der schon alles mitgemacht hat. :=)

    Ich habe halt immer mal wieder ein Register dazugebaut und die Schläuche nehmen auch immer mehr zu und da kann es wohl sein, dass alles nicht mehr so gut anspreicht, wie früher. Mich wunderts halt, dass manchmal die Orgel gut zu spielen ist und die Membranen fast alle funktionieren (Polypel) und dann gibt es wieder Tage, wo man wenig Register spielen kann und dann nur kurz, weil der Motorschutzschalter das Spiel rapide beendet. Wahrscheinlich liegts an den alten Wicklungen, der Kupferlackdraht wird wohl schon brüchig sein...

    Ich nehme an, das Lüfterrad ist unter Wärme auf die Motorwelle aufgesetzt worden, um beim Abkühlen ganz fest zu sitzen. Das Gebläse ist zu gross für eine Person und mit der Lötlampe im Wohnraum ist auch nicht zu spassen... Es wird sich schon was finden. Durch meine ausdauernde Hartnäckigkeit habe ich schon oft was erreicht, was anfangs unmöglich schien. Leider ist das nur im Orgelbau so.

    Ich habe einige Windladen im Rohbau, wo sich die Leitungen für die Traktur sehr verkürzen und danach hoffe ich, dass das Spiel flüssiger wird.


    Für diese Laden teste ich einen geringeren Querschnitt der Schläuche. rein rechnerisch müsste der Trakturwind sich dadurch erhöhen lassen...


    Grüße,


    Stefan

    So, nun habe ich die Gehäusewand vom Gebläse entfernt und jetzt würde ich gerne wissen, wie man die Motorwelle vom Gebläse-Rad bekommt. Die Muttern habe ich schon gelöst, aber irgendwie tut sich noch nichts :=)


    Da ich das Gewinde bereits kaputt gemacht habe, ist es jetzt eh Wurst, ob das Rad noch herunter geht...

    Ich habe alles wieder zusammengebaut und den Motor etwas verrutscht, aber es gibt keine Verbesserung.

    Heute am 06.05.2019 habe ich einen Teil eines Relaises wieder zurückgebaut, in der Annahme, es würde ohne Verstärkung besser laufen, aber es hat sich nicht bestätigt. Lediglich ein paar Töne sprechen besser an. Muss demnächst das Relais wieder einbauen.

    Vermutlich liegt es aber am nicht konstanten Winddruck, dass manchmal alles wie geschmiert läuft und dann wieder die Register kaum ansprechen.

    Hat schon jemand Erfahrungen mit Industriegebläse gesammelt?


    Liebe Grüße,

    Stefan

    Ach ja, jetzt habe ich die Frage übersehen...

    Ich habe natürlich 3 Phasen und der Motor läuft auf 380V und ich habe sicherheitshalber einen Motorschutzschalter eingebaut und der fällt ab und zu, wenn ich lange herumklimpere. Das ist auch ein Zeichen, dass der Motor irgendwann mehr Strom zieht, als er sollte.

    Servus Ihr zwei,

    ja, ich bin zwar für Computer und schreibe selber Programme, aber ich finde mich hier auch sehr schlecht zurecht und brauche immer einen Spicker, dass ich mir mein Passwort merken kann. Das alte Forum war einfach und übersichtlich :=)


    Mein Gebläse hat einen Drehstrommotor und ich denke, dass der einfach hinüber ist und nun, nachdem ich oben drauf auf das Schallschutzgehäuse noch einen Balg mit vielen Pflastersteinen gesetzt habe, muss ich wohl wieder alles abbauen, um an den Motor zu kommen. Ich hoffe, die Welle lässt sich leicht abziehen und der neue Motor passt dann ohne Probleme drauf. Manchmal hat man beim Bauen schon so ein Gefühl, dass man das eben zusammengeschraubte irgendwann wieder zerlegen muss.


    Ich bastle nebenbei noch an einer neuen Registereinschaltung, da die alte zuviel Platz beansprucht und ich gerne Kipphebeltasten haben würde, aber sowas neu zu kaufen kostet ein Vermögen und ich möchte die Elektrik so weit wie möglich aus der Orgel lassen. Habe hier auch schon den 2. Versuch unternommen, aber Ihr kennt das ja :=)


    Schönen 1. Mai und liebe Grüße,


    Stefan

    Liebe Freunde,

    ich bin froh, dass es dieses Forum wieder gibt. Hatte schon damit begonnen, die Fotos auf meiner HomePage zu ordnen und selber Texte über den Fortgang meines Orgelbaus zu dokumentieren, aber das Forum ist doch die bessere Lösung.

    Die Anmeldung war zwar nicht ganz einfach, aber jetzt bin ich hier :=)


    ... und habe gleich mal ne Frage an die Runde:


    Kann es sein, dass Gebläse mit Drehstrommotoren ihre Kraft verlieren? Ich habe ein uraltes Gebläse von Laukhuff, das 120mm Ws bringen soll.

    Mir ist immer wieder aufgefallen, dass man teilweise alle Register (Bourdon 16) ziehen kann und der Winddruck reicht aus und dann wieder nur 2 oder 3 und dann ist Sense oder der Motorschutzschalter löst irgendwann aus.

    Zuerst habe ich gedacht, die Schläuche meiner Zustrompneumatik wären schuld und habe extra neue Relaise gebaut, was aber nicht unbedingt zu einer Verbesserung der Traktur geführt hat. Ich glaube, es liegt am Gebläse. Auch ein neu gebauter Magazinbalg brachte keinen Erfolg.


    Habe ja einen Elektroberuf gelernt und würde gerne den Drehstrommotor austauschen, aber auf diesem Gebiet habe ich überhaupt keine Erfahrung. Ein befreundeter Orgelbauer hat mir erzählt, dass sie ab und zu die Motoren neu wickeln liessen, aber ich denke, da ist ein neuer Motor billiger, ...


    Was meint ihr??


    Grüße,


    Stefan

    Liebe Freunde,

    ich habe hier mal in den alten Beiträgen gestöbert, da ich gerade eine portable Orgel neben meiner anderen Orgel baue und da möchte ich mittels eines RaspberryPi die Verknüpfung von Midi-Keyboard zu den einzelnen Magneten herstellen. Hat schon jemand bei Peterson in den letzten Jahren (USA) bestellt?



    Lt. deren Seite muss man ein seltsames Formular ausfüllen, aber vielleicht ist alles auch ganz einfach.



    Grüße,



    Stefan

    Liebe Freunde,



    nach einer langen Pause - ich habe die Firma gewechselt und habe dort mehr Zeit verbracht, als zuhause..., bin ich wieder einmal über meine Orgel gestolpert und habe in den letzten 3 Tagen sehr viel geschafft.

    Das Rauschen ist nun gänzlich weg. In der vorausgegangenen Nachricht hatte ich bereits meinen ersten Erfolg geschrieben, aber er liess sich noch steigern. Halb im Wahn habe ich den Holzkanal entfernt, der die beiden Bälge bisher verband und die Strecke wie früher mit HT-Rohre 70mm Durchmesser mit Abzweigen zu den "Verbrauchern"verlegt und siehe da, man hört fast nichts mehr, nur noch die Pfeifen, wenn man eine Taste drückt :=)



    Das hat mich dann so motiviert, dass gleich weiter werkelte. Irgendwann habe ich herausgefunden, dass meine aus alten Orgeln stammenden Register nicht unbedingt zusammenpassen. Ich hatte vor vielen Jahren eine "Oktave 4" erworben und damals bekam ich 11 ehemalige Zink-Prospektpfeifen mit Aufrduck "Prinzipal" und den Rest mit Metallpfeifen, die mehr aus Blei, als aus Zinn bestanden.



    Da ich ja vor ein paar Jahren 12 Holzpfeifen für eine Gamba baute, stellte ich fest, dass die Gamba-Mensur ideal zu dem Schrott an Metallpfeifen passt und so habe ich jetzt eine Gamba 4'.



    Aus einem anderen Register stammt eine offene Pfeifenreihe mit 8'. Diese verwende ich nun als 8'-Teil für die Holzflöte aus Mahagoni und als 8'-Teil für das neue Register Prinzipal 8' (das sind die alten Zink-Pfeifen). Hier werde ich die 2,5 Oktaven noch in Holz weiterbauen.



    Den 2' des Prinzipals 8' setze ich dann ins "Rückpositiv", das ich eigentlich für die gemeinsame Verwendung von Pedal und Manual gebaut habe. Ich möchte dann mit dem Ton "F" beginnen, der dann mit dem Pedal-Ton "C" als Quinte mitklingen soll.



    Für das Manual bleibt der Ton F als Weiterführung der bestehenden Pfeifenreihe des Prinzipal 8'.



    Ich habe mich heute auch von der Idee verabschiedet, ein 2. Manual zu bauen, weil die Manualkoppel nur mit teuren Bälgchen realisierbar sein wird.

    Ich habe mir überlegt, dass man über dem Manual I eine ebene Fläche macht, wo man ein MIDI-Keyboard draufstellt das dann eine tragbare Orgel (die ich noch bauen möchte) mit ein paar Registern bedient, die als elektrische Kegellade ausgeführt wird.



    Soweit meine Überlegungen.



    Momentan ist spielbar:



    Bourdon 16'

    Gedeckt 8'

    Holzflöte 8' (habe ich etwas höher gestimmt und gibt einen tollen "Lesslie-Klang"

    Gamba 4'



    Pedalkoppel





    Liebe Grüße,



    Stefan

    Das Rauschen ist weg !!!



    Liebe Freunde,



    ich hatte, um die Balkontür noch aufzubekommen, den Windkanal zwischen den Bälgen abgesenkt und wieder geöffnet und das war anscheinend der Grund, warum sich immer ein Rauschen dort eingestellt hatte. Nun habe ich stattdessen einen Aluschlauch mit 85mm Durchmesser montiert und gleich wars dann stiller :=)



    Grüße,



    Stefan

    Liebe Freunde,



    ich melde mich wieder zurück :=)



    Habe in der Zwischenzeit meine Orgel etwas umgebaut, nachdem die Orgel nun fast gänzlich den Raum ausgefüllt hat und ich wollte dort noch eine Couch unterbringen, was bisher nicht möglich war.

    Auch hat es mich gestört, dass das Hauptwerk viel Platz einnahm, für die paar Windladen, die man auch schlecht erreichen konnte und man hatte im Angst, man bekommt einen Hexenschuss, wenn man da hineinkrabbeln musste...



    Das ganze Hauptwerk des 1. Manuals befindet sich jetzt links in der Mansarde hinter den Bourdonpfeifen 16'.





    Oben liegen die Pfeifen der tiefen Oktave des Registers Flöte 8', das ich jetzt auf das 2. Manual legen werde.

    Ich habe mir hier beim Einbau und Stimmen mindestens 3x den Kopf so angeschlagen, dass man noch Tage danach die Beulen fühlte.



    Jedoch hat sich die Mühe gelohnt und das Prinzipal 4' ist nicht mehr so laut und ich muss für das Hauptwerk keine Schwelltüren einbauen, wie anfangs geplant und teilweise schon fertiggestellt.







    Es gibt jetzt auch einen Stimmgang und die Schläuche zu den Windladen laufen unter dem Brett durch.







    Hier das neue Gehäuse des "Rückpositives", das das Pedalregister Subbass 8' und die Bass-Register des Manual I beherbergt in neuem Gewand. Die Bretter wurden vom alten Gehäuse so gesägt, dass dieses Gebilde entstand.







    sowie







    In der Fensternische befindet sich jetzt die 2. Oktave von Holzflöte 4' und die weiteren Oktaven sind weiter hinten in der Mansarde und der Rest auf der Lade verteilt.







    Das 1. Manual hat eine neue Spielwindlade bekommen, da man die alte Version komplett zerlegen musste, falls sich ein Stecher verhakt.







    und am Spieltisch hat sich noch nichts geändert.







    Als nächstes steh die Spielwindlade von Manual II an, sowie die ganze Koppelgeschichte.



    Liebe Grüße,



    Stefan

    Hallo Peter,



    da bin ich schon beruhigt, dass ich nicht der einzige bin, dem es so geht :=)

    Ich habe heute noch widerwillig eine Bierbank auf der Terrasse blau angestrichen und wenn ich jetzt die Windlade gepinselt hätte, dann wäre mir die Farbe bestimmt nicht über die Finger gelaufen....



    Schönes Wochenende,



    Stefan

    Hallo Wolfgang,



    die blaue Orgel ist ein anderes Projekt und steht im "Esszimmer", d.h. der Tisch wurde durch einen kleineren ersetzt, sonst würde die kleine Orgel nicht Platz haben :=)

    Die Quinte habe ich in die grosse Orgel im Orgelzimmer eingebaut. Jetzt muss ich mir noch überlegen, an welches Relais ich das Relais im Rücken des Pedals anbinde, denn ich baue irgendwas und nach Jahren weiss ich nicht mehr, warum ich hier mal wieder 12 Relais-Ventile zusätzlich in der Lade untergebracht habe... :=)



    Grüße,



    Stefan

    Liebe Freunde,



    geht es Euch auch so? Wenn man an der Orgel bauen "darf", dann vergeht die Zeit wie im Flug und man macht es gerne.



    Lästige Arbeiten am Haus, wie z.B. das Auswechseln eines Wasserhahnes oder das Streichen der Balkongeländer, was ich u.a. heute gemacht habe, werden zum notwendigen Übel.



    Grüße,



    Stefan

    Liebe Freunde,



    nun bin ich mit meiner Kegellade für die 2 Bassoktaven der Quinte 1/13 gestern fertig geworden.

    Das Kleben der Membranen geht auch immer schneller, auch wenn es mir keinen Spass macht, aber die Fummelei muss sein :=)







    Hier die Lade im Bau. Im Mittelteil musste ich Keilbälgchen einbauen, um Platz zu sparen, denn hier unterhalb existiert bereits ein Luftschlauch für das Relais, denn diese Lade wird auf das Relais draufgestellt. Links davon ist das Keilbälgchen für die Registereinschaltung (ein grösserer Kegel) zu sehen.

    Ich habe es so gemacht, dass das Stängerl zur Betätigung nicht ganz durch geht, sondern über eine Holzmutter den Kegel hebt, sonst muss man erst alles zerlegen, wenn man doch einmal den Stock oben abmachen muss.







    Der Windeinlass hätte dann beinahe keinen Platz mehr gehabt, aber ich habe sicherheitshalber ein Ventil mehr vorgesehen und dann konnte ich etwas Raum gewinnen. Deshalb steht eine Pfeife auf einer Verlängerung und ragt etwas unpassend aus der Reihe heraus.











    Wie Ihr seht, habe ich jetzt die Flügelmutter entdeckt. Ich habe hier in den Stock und in die Seitenteile Stangen mit M6-Gewinde und Holzschraube eingedreht und man kann jetzt die Deckel und den Stock besser anziehen. Bisher verwendete ich Holzschrauben, die nach mehrmaligen auf und zuschrauben bereits "ausfotzten".



    Die Pfeifen habe ich aus einer alten Mixtur entnommen, die wohl schon in der damaligen Orgel frei zusammengestellt wurden. Ich habe sie mit der Bohrmaschine und einer Stahlbürste etwas aufpoliert, die Stimmrollen von hinten etwas mit Holzleim geklebt und kleine Löcher mit Leim verschlossen. Nachdem mir ein Orgelbauer aus der Umgebung gezeigt hat, wie man verstummte Pfeifen zum Leben bringt, ist es fast ein Kinderspiel, bis sie den gewünschten Ton haben.



    In meiner Lehrzeit als Elektriker hat man immer gesagt, "da wär ein Gelernter ein Depp", wenn alles so einfach wäre...







    Die Beschriftung habe ich so gemacht, dass man den Stimmton auch drauf hat, sonst kommt man gleich durcheinander. Die Pfeifen sind teilweise schon sehr verbeult, aber hier bin ich nicht so der Techniker (oder noch nicht), dass ich alle schön hinbekomme.



    Noch einen schönen 1. Mai

    und liebe Grüße aus Minikin,



    Stefan


    Hallo Jens,



    ja, werde ich machen :=)

    Ich möchte für den Erweiterungskasten ein Gedeckt 8' einplanen, das ganz durch geht, ein Salicional 8', beginnend ab dem 2. C und endet dann beim 5.



    Eine Quinte, beginnend beim 1. C, eine Oktave 2' und eine Rohrflöte 2', beide beginnend beim 3. C.



    Habe schon einen französischen Lieferanten eines MIDI-Moduls gefunden, der erschwingliche Preise hat.



    Den Erweiterungskasten möchte ich sowohl mit MIDI von einem E-Piano, als auch mit direkten Leitungen von der Klaviatur des Örgelchens ansteuern.



    Ich hoffe, dass der Kasten dann transportabler wird, als das Örgelchen, da hätten wir uns fast den Bruch gehoben, bis es vom Keller im Erdgeschoss war.



    Grüße,



    Stefan

    Hallo Hausorgler,



    das kommt darauf an, wie Deine Klaviatur hinten aussieht, ob Du noch Platz hast an den Tastenenden kleine Magnete (ich würde normale nehmen, keine Neodym) anzukleben und dann auf einem Brettchen Reedkontakte senkrecht stehend zu montieren, an denen der Magnet vorbeigleitet. Am Brettchen würde ich 3 25-polige Sub-D-Buchsen anbauen und die Kontakte damit verbinden, so kann man die ganze Leiste herausnehmen, wenn ein Kontakt mal defekt ist.



    25polige Kabel mit Steckern etc. (serielle Schnittstelle) gibt es spotbillig.



    Dann musst Du natürlich das Signal verstärken, denn an so einem Äderchen würde ich nicht direkt die volle Stromstärke für einen Elektromagneten rüberlaufen lassen.



    Mach doch bitte mal ein Foto der Klaviatur, hinten und evtl. vorne, wo noch Platz für Kontakte wäre.



    Grüße,



    Stefan

    Liebe Freunde,



    nun spielt sie, meine kleine Orgel !!!



    Nachdem ich die Manuallade zum 3. mal neu gebaut habe, klappt alles einwandfrei und man kann auch einen Triller spielen, was vorher durch den enormen Federdruck nicht möglich war. Die Tasten gehen jetzt viel leichter und man kann sehr gut darauf die Pastorale von Zipoli spielen, die gerade auf dem Notenpult liegt.







    Manche werden jetzt erschecken, oh Gott, diese Farben, aber ein wenig Pepp muss auch mal sein. Der Registerknopf rechts unten bedient den Gebläseschalter, die anderen sind mit elektrischen Kontakten aus einer Waschmaschine versehen und werden erst für die Erweiterung gebraucht.







    Natürlich ist das ganze Gehäuse so gestaltet. Es ist mit gelb-grün grundiert und mit blau bedeckt und wieder entspachtelt worden. Die Acrylfarben habe ich mit Tapetenkleister angerührt, damit die Oberfläche etwas Struktur nach dem Trocknen bekommt. Dann wurde noch mit Klarlack satt gestrichen und das ganze Haus stank 3 Tage nach der Kunstharzverdünnung.







    Das Register ist eine Flöte 4, die ich etwas im Wind runter regeln musste, damit man als Spieler keinen Hörsturz bekommt. Unten links habe ich statt einem Holzdeckel einen Rahmen mit Fliegengitter bespannt, damit meine Katze nicht versucht, sich ein neues Schlafplätzchen zu suchen. Eigentlich sollte da ein Holzdeckel drauf, da ich die Lautstärke über einen Deckel oben regulieren wollte, aber kaum war das Brett dran, haben sich auch schon die kleinen Pfeifchen verstimmt.

    Auch ein Drehen der Pfeifen mit Labium innen half nichts.







    Die Erweiterung würde ich gerne elektrisch-pneumatisch gestalten und muss mir nun Kontakte an die Klaviatur bauen.



    Grüße,



    Stefan


    Liebe Freunde,



    inzwischen habe ich mit der 3. Version der Manualwindlade begonnen und ich hoffe, dass sie dann auch meinen Wünschen entspricht.

    Die 2. Lade war zwar schön dicht, aber die Ventile waren so schwergängig, dass sie sich nur etwa 3mm öffneten und die Tasten konnte man kaum herunterdrücken.

    Nun habe ich die Einschiebefunktion der Klaviatur mal beiseite "geschoben" und baue eine Lade, etwas grösser als die anderen, damit die kleinen Kegelventile gut Platz haben und sich nicht gegeneinander zwicken.

    Ich musste natürlich jedes 2. Tastenende etwas verlängern, aber das war auch schnell passiert.



    Liebe Grüße,



    Stefan